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Susanne Cramer, Künstlername Susanne Cramer

  *03.12.1936 in Frankfurt, Deutschland, gestorben am 07.01.1969

Beruf: Künstlerin - Schauspielerin

geboren am 3. Dezember 1936 in Frankfurt.

Mitte der 50er Jahre lernt sie auf einem Faschingsball in Frankfurt den Schauspieler Hermann Nehlsen kennen, den sie 1956 heiratet. Nehlsen setzt alles daran, die ehrgeizigen beruflichen Schauspielpläne seiner 17 Jahre jüngeren Frau zu erfüllen. Mit zwanzig Jahren bekommt Susanne ihre ersten Filmrollen. In "Waldwinter" oder "Rot ist die Liebe" (beide 1956) spielt sie noch Nebenrollen, doch im selben Jahr hat sie in den Komödien "Die gestohlene Hose" (mit Heinz Erhardt) und "Kleines Zelt und große Liebe" (mit Claus Biederstaedt) bereits Hauptrollen.
Die Ehe mit Nehlsen scheitert, sie versucht sich nach einem Krach in den Berliner CCC-Studios die Pulsadern aufzuschneiden.
Nach einer unglücklichen Liebe zu Claus Biederstaedt unternimmt Susanne Cramer einen Selbstmordversuch mit Schlaftabletten.
Bis Anfang der 60er Jahre wirkt sie in vielen Filmen mit (allein 1957 in sieben Produktionen!).

Geza von Cziffra in seiner Biographie "Kauf Dir einen bunten Luftballon": "Die weibliche Hauptrolle (Im Film Die gestohlene Hose, Anm. d.A.) war der bildhübschen, männerfressenden Susanne Cramer anvertraut. Ich muß zugeben, wir ließen uns alle sehr gerne von ihr fressen...".

Susanne Cramer heiratet ihren Kollegen Helmuth Lohner, doch nach einer handgreiflichen Eifersuchtsszene lassen sich die beiden nach nur fünf Monaten scheiden, um danach ein zweites Mal zu heiraten. Doch auch diese Ehe hält nur kurz.

Zu Beginn der 60er Jahre heiratet Susanne Cramer ein weiteres Mal und kommt dadurch nach Hollywood. Sie wirkt in einigen TV-Produktionen mit (u.a.Bonanza, SOLO für O.N.K.E.L, Perry Mason, Ein Käfig voller Helden) und hat Nebenrollen in den Spielfilmen Zwei erfolgreiche Verführer (mit Marlon Brando) und Geliebte Brigitte (mit James Stewart).
In Hollywood, ihre vierte Ehe ist ebenfalls gescheitert, heiratet sie den US-Schauspieler Kevin Hagen.

Im Dezember 1966 will sie ihre Freundin Renate Ewert in München besuchen. Dort findet sie sie tot auf dem Fußboden liegen. Renate Ewert ist schon seit drei Wochen tot. "Sie war zu Tode gehungert" berichtet die Schauspielerkollegin Ann Smyrner später. Über Renate Ewerts Tod kommt Susanne Cramer nie hinweg.

Am 7. Januar 1969 stirbt Susanne Cramer in Hollywood. Über ihren Tod kursieren bis heute viele Gerüchte. Ihre Schwester verbreitete, sie sei an einer Virusinfektion und einer Lungenentzündung gestorben, nachdem nach einem Luftröhrenschnitt der Beatmungsschlauch herausgerutscht war und sie sei so erstickt. Eine etwas andere Version erzählt ihre Freundin, die Schauspielerin Ann Smyrner: "Von Todessehnsucht getrieben nahm sie eine Überdosis Schlaftabletten. Gerade noch gerettet wurde sie in eine Privatklinik eingeliefert, wo ihr Ehemann sie rund um die Uhr bewachen ließ. In einem unachtsamen Moment riss sie sich selbst den lebenserhaltenden Schlauch aus dem Körper und starb".
Andere Behauptungen sagen, sie habe sich nach einer Party mit ihrem Mann gestritten, weil sie im Auto nicht gleich den Knopf vom Scheibenwischer fand. Wutentbrannt sei er in eine Bar gelaufen, während sie sich mit einer Überdosis Schlaftabletten vergiftete.

Susanne Cramer ist auf den Hügeln über den Hollywood-Studios begraben.

zusätzliche Infos: Jakob Oberdacher

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Das team@biografie.de empfiehlt Ihnen, für Informationen über die Filmografie und weitere Fotos, die Homepage von Peter Hoffman

Autor: Peter Hoffmann

Email des Autors: kinofilmstars@aol.com

Homepage des Autors: http://mitglied.lycos.de/highway1960/kinofilmstars/



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